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Willkommen bei der Tutzinger Hütte

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Wandern mit Kindern
Benediktenwand-Westaufstieg
 
Der Westaufstieg ist der leichteste Zustieg zur Bene-Wand. Der Weg ist meist im guten Zustand, bei Nässe allerdings kann er rutschig sein, aber nicht gefährlich. Dieser Anstieg ist auch für Kinder ab 5 Jahren geeignet, wenn sie die Kondition für die 500 Höhenmeter und 1,5 - 2 Std. Gehzeit haben. Wer den Weg von Benediktbeuern zur Tutzinger Hütte problemlos geschafft hat, dürfte diesen Weg auch bewältigen.

 
Wegbeschreibung:
Von der Terrasse der Tutzinger Hütte gehen wir den Weg, der direkt zur Wand führt. Am Fuße der Wand teilt sich der Weg. Hier wenden wir uns nach rechts. In langen Serpentinen windet sich der Steig durch die Geröllfelder hoch. Wenn wir die Schuttreisen hochschauen, können wir die Gämsen beim Spielen beobachten. Nach Erreichen der Schulter, die Tutzinger Hütte ist inzwischen aus unserem Blickfeld verschwunden, geht es in einem großen Bogen um die Ausläufer der Bene-Wand herum. Bald kommt eine Abzweigung zum Rabenkopf, die wir aber rechts liegen lassen. Wir gehen links weiter, die Bäume werden immer mehr zu Latschen. Der Steig zieht sich wenig übersichtlich den breiten Westrücken hoch. Zwischendurch wird der Weg ebener und nach einem letzten Aufschwung taucht das Gipfelkreuz und etwas unterhalb das Gipfelhütterl auf. Es ist geschafft.
 
Vom Gipfelkreuz sehen wir tief unten am Fuß der Wand die Tutzinger Hütte liegen, wo wir vor 1,5 - 2 Std. losgegangen sind. Bei guter Sicht sehen wir im Norden den Starnberger See, etwas dahinter westlich den Ammersee. Bei guter Fernsicht ist München zu sehen. Im Süden dominiert die Karwendelkette. Wenn wir genug gerastet haben, gehen wir den gleichen Weg zurück. Im Westen sehen wir die Glaswand, den Rabenkopf als kecken Gipfel und den Jochberg mit seiner grasigen steilen Schulter.
 
Weiter gehend taucht unter uns schließlich die Tutzinger Hütte auf. Auf dem Weg hinunter zur Hütte schauen wir ab und an nach oben, bewundern die Felsformationen und vielleicht sehen wir jetzt die Gämsen. Die Tutzinger Hütte ist nicht mehr zu verfehlen.
 
Hier kehren wir ein und löschen den Durst und stillen den Hunger, das haben wir uns jetzt verdient. Und vielleicht spielt der Hans, der Hüttenwirt, a Stückl auf seiner Zither. Was wollen wir mehr?
 
Kurzbeschreibung:

Höhenunterschied: 500 Hm von der Tutzinger Hütte
Dauer: Aufstieg 1,5 - 2 Std. Abstieg 1 - 1,5 Std.
Charakter: leicht, der leichteste Anstieg zum Gipfel der Bene-Wand
Schwierigkeiten: bei Nässe stellenweise rutschig
Kinder ab 5 Jahre bei entsprechender Kondition
Benediktenwand-Ostaufstieg
 
Der Ostaufstieg zur Benewand ist deutlich schwieriger als der Westaufstieg. Die Schwierigkeiten sind am steilen Ostaufschwung, welcher teilweise versichert ist, und einige Stellen, welche ausgesetzt die Nordwand queren. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für diese Tour. Kinder ab 8 - 10 Jahren können diese Tour bewältigen, wenn sie trittsicher sind und etwas Klettererfahrung haben. Bei Nässe ist von der Begehung abzuraten.
 
Wegbeschreibung:
Wie beim Westaufstieg gehen wir von der Tutzinger Hütte Richtung Wand. Bei der Weggabelung gehen wir nach links, nach Osten. Der Steig zieht langsam ansteigend unter der Nordwand zu einem Joch.Weiter geht es wieder etwas bergab und wir queren zum Ostaufschwung hinüber. In diesem Bereich werden gelegentlich Steinböcke gesehen.
Der sanft nach links (Osten) ansteigende "Ostweg" ist in den Latschenfeldern über der Hütte gut zu erkennen.
 
Hier folgen wir dem Hinweis (Ostaufstieg: Nur für Geübte ). Die Benewand steilt sich auf und wir sehen bald die ersten Stahlseile. Die Versicherung mit Stahlseilen ist im Jahr 2004 komplett erneuert worden. Der Markierung und den Stahlseilen folgend durch ein Rinnensystem gewinnen wir schnell an Höhe. Bei Gewitter wirken die Stahlversicherungen wie Blitzableiter und von einer Benutzung ist dringend abzuraten.
Bei Gewittergefahr sollte der Ostaufstieg immer gemieden werden.
 
Nachdem wir die Ostschulter ereicht haben, geht es im Auf und Ab weiter. Stellenweise geht es in die Nordflanke und wir werden mit schönen Tiefblicken belohnt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Blick vom Ostaufstieg auf die Benediktenwand (nach Osten, von rechts nach links):
Grat ueber die Achselkoepfe, Feichtecksattel (Bildmitte), Latschenkopf, Kirchstein. Durch den Kessel im Vordergrund links zieht der Weg E4, der die Achselkoepfe nördlich umgeht.
 
Weiter geht es auf dem Gipfelplateau und nach einiger Zeit haben wir das Gipfelkreuz erreicht. Dort können wir uns, falls das Wetter nicht so warm ist, auch nach dem Rundblick zur Brotzeit in die dort stehende Unterstandshütte zurückziehen.
 
Vor ca. 2 Stunden sind wir von der Tutzinger Hütte weggegangen und jetzt liegt sie zu unseren Füßen, rund 500 Höhenmeter tiefer.
 
Als Abstieg ist der Weiterweg auf dem gut markiertem Westaufstieg zu empfehlen. Wenn wir auf dem Rückweg die Hütte sehen , blicken wir gelegentlich nach oben in die Schuttreisen, vielleicht sind dort Gämsen zu sehen. Zurück auf der Hütte freuen wir uns über eine prima Bergtour, lassen uns das Essen schmecken und trinken auf einen schönen Tag.
ostaufstieg
Brauneck zur Benediktenwand
 
Aufs Brauneck lässt uns die Bergbahn (www.brauneck-bergbahn.de) die 830 Höhenmeter bequem in ca. 15 Minuten überwinden und verlangt dafür 9 Euro für Erwachsene, 4,50 Euro für Kinder
(Tarif 2009, Betriebszeiten Sommer 8.20 -17.00 Uhr)
 
Der besonders sportliche Bergwanderer kann den Weg auch zu Fuß zum Brauneck hinaufsteigen, und zwar auf mindestens zwei Varianten:
 
a) direkter Anstieg in der Nähe der Bergbahntrasse über Reiseralm - Garlandalm (2.5 Std.),
b) über den Höhenweg Richtung Wegscheid - Schellenburg - Jaudenstadl - hinter den Skiliften Abzweigung nach rechts - Kotalm - Brauneck (3 Std.).
 
Wegbeschreibung:
Von der Bergstation (1530 m) aus folgen wir, den Gipfel mit dem Brauneckhaus rechts liegen lassend, dem breiten Panoramaweg, der zunächst fast steigungsfrei nach Westen führt. Kurz nach einem Weidegatter folgen wir dem Wegweiser "Benediktenwand" und biegen nach rechts ab. Die rot/weiß/rote Markierung begleitet uns den ganzen weiteren Weg. Wenige hundert Meter nach einer Lift-Kopfstation und ca. 50 m nach dem Schild "Tutzinger Hütte ..." biegen wir rechts ab. Bis auf weiteres folgen wir dem mit 451 oder E2 bezeichnetem Weg. Es geht jetzt steil nach oben und gelegentlich müssen wir vielleicht auch mal mit den Händen hinlangen.
 
Weiter auf einem von Fichten und Latschen flankierten ungefährlichen Grat, von dem aus sich schöne Blicke bis zum Ammersee und ins Karwendelgebirge bieten.
 
Über ein zweites Steilstück gelangen wir zum Stangeneck (1646 m), von wo aus wir nach Norden ins Längental und nach Süden auf die Liftanlagen und Hütten im Idealhang-Gebiet blicken. Hier treffen wir auch auf den ersten einer Reihe schrägstehender Masten, die zur Lawinensprenganlage des Skigebiets gehören. Bald eröffnet sich uns auf leicht abfallendem Weg ein erster Blick auf die noch ferne Benediktenwand (Bildmitte, im Hintergrund); im Vordergrund (links) der Latschenkopf, rechts daneben der imposante Kirchstein und westlich hinter diesem die Probstenwand (ganz rechts).
Vom Sattel aus folgen wir dem Wegweiser zur Benewand, lassen die schroffe Felswand des Vorderen Kirchsteins (1670 m) und ein weißes Marterl rechts liegen und gelangen auf einen Absatz. Wir ziehen weiter zum Latschenkopf (1712 m), geniessen dabei die Fernblicke auf Murnau und den Staffelsee und schließlich auch auf den Walchensee mit Wetterstein und Zugspitze dahinter.
 
Gehzeit bis hierher eine gute Stunde. Jetzt geht es über Latschengassen ca.90 Höhenmeter hinunter in den Feichtecksattel (1626 m), wo wir auf eine Wegkreuzung treffen. Von hier aus gelangt man auf 2 Varianten zur Tutzinger Hütte: Entweder geradeaus weiter über die Achselköpfe oder rechts ab und nördlich unter den Achselköpfen vorbei. Die letztere Route (E4) ist leichter und führt vom Feichtecksattel nach Westen in Richtung Probstalm zunächst ca. 200 Hm abwärts, an den Nordhängen der Achselköpfe entlang und schließlich wieder aufwärts zum Rotöhr-Sattel, wo sich beide Wege wieder vereinigen. Diese Variante ist häufig nass und rutschig.
 
Wir nehmen den anspruchsvolleren Weg über die Achselköpfe, für den Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung sind. Der Weg ist für geübte Kinder ab ca. 7 Jahren durchaus gehbar, ich habe hier aber auch schon einen schwereren Unfall erlebt, ausgelöst durch Unvorsichtigkeit eines wenig geübten Erwachsenen.
 
Zunächst zwischen Latschen und Wiesen bergauf/bergab, dann eine kurze, unschwierige Eisenleiter, die den Auftakt zum ersten Achselkopf bildet. Die Abfolge von Aufschwüngen, Absätzen und kleinen Gipfeln kann man zu 4 Köpfen gruppieren, von denen der zweite mit 1709 m der höchste ist.
 
Im Gegensatz zu den anderen wird der zweite Kopf nicht überschritten, sondern unter dem Gipfel nördlich umgangen.Der Steig ist immer klar ersichtlich, schwierigere Stellen sind mit Drahtseilen gesichert.
 
Ein von überraschenden Nah- und Fernblicken getragenes, anregendes Auf und Ab, das man durch eine Pause auf einem der Gipfel noch würzen kann. Mit etwas Glück bekommt man auch einige der hier ansässigen Steinböcke zu Gesicht. Nach dem Abstieg vom letzten Kopf geht es ein letztes Mal hinauf, zum Rotöhr-Sattel, den wir nach kapp 2.5 Std. Gehzeit erreichen.
Pessenbach zur Benediktenwand
 
Um den vorgesehenen, etwas länger und mühsamer zu überwindenden Weg nicht auch als Rückweg zum geparkten Auto nehmen zu müssen, wird vorgeschlagen, das Auto an der Lainbach-Brücke (siehe Weg 456) oder beim Alpenwarmbad in Benediktbeuern zu parken und dann mit dem Bus von der Ortsmitte zum Wanderparkplatz Pessenbach zu fahren. Dann kann man über den interessanten Wildbach-Lehrpfad im Lainbachtal einfacher und schneller zum Auto zurückkehren.
Natürlich ist es aus Umweltgründen besser, gleich mit Bahn und Bus anzureisen.
 
Bei der Anfahrt nach Benediktbeuern sehen wir vor uns die Benediktenwand links, den Rabenkopf rechts und die Glaswand in der Mitte. In den rechten Sattel zwischen Rabenkopf und Glaswand werden wir emporsteigen, hinter der Glaswand nach Osten (links) queren, und auf die Benewand emporsteigen.
 
Auf einem Ziehweg geht es erst etwas steiler im Wald empor, wechselt auf Serpentinen, und erreicht eine Art bewaldete Hochfläche. Dort lassen sich im Frühjahr, wenn weiter oben noch alles verschneit ist, Gams- Herden beobachten. Am Ende der Hochfläche stoßen wir auf die Orterer-Alpe. Nicht nur eine Bank mit Tisch, auch ein sprudelndes Brünnlein laden uns zu einer Rast ein.
 
Dann gehts es über die Almwiesen wieder steiler bergauf, an einem Gedenkstein für einen Bergwachtmann vorbei. Bevor wir wieder zwischen Fichten weiter in den Sattel steigen, blicken wir zurück. Links unten im Waldzipfel die Orterer-Alpe, rechts oben eine Felsfläche der Glaswand.
Dann haben wir den Sattel zwischen Glaswand und Rabenkopf erreicht. Dort steht auch ein Gedenk-Kreuz und ein Gedenkstein. Rechts, unmittelbar vor den Fichten, zieht ein Bergpfad erst an einer Bergwachthütte vorbei, wird dann aber steiler und kann nach Regen recht unangenehm schmierig werden. Dieser Pfad stellt einen eher herausfordernden Weg auf den Rabenkopf dar. Wenn im Frühjahr der Gipfelbereich noch verschneit ist, sollten Vorsichtige den Normalweg nehmen. Er verläuft direkt hinter den Fichten nach rechts, umgeht fast eben den Südhang des Rabenkopfes (am unteren Ende des Kreuzes sichtbar) und steigt dann als normaler Bergweg auf der Westseite zum Gipfel.
 
Wir wenden uns aber nach links, Richtung Osten, und wandern sehr gemütlich und fast eben, meist durch Wald, die nächste halbe Stunde am Südhang der Glaswand entlang. Bevor wir dann zum Aufstieg auf die Glaswandscharte kommen, können wir auf einer Wiese einen Blick auf die Westseite der Benediktenwand werfen. Dort wollen wir ein gutes Stück hochsteigen. Dann geht es steil über Felsbrocken und Geröll zur Glaswandscharte empor.Oben wenden wir uns nach rechts und  steigen in Serpentinen steil an der Westwand hoch. Dabei kann es nicht schaden, bisweilen die Hände zum Aufrechterhalten des Gleichgewichts einzusetzen. Das wird aber wohl jeder von selbst merken. Nach einer guten halben Stunde flacht der Hang ab und es geht über eine Wiese und durch lockeren Wald einfacher weiter.
 
Dann treffen wir auf den Westweg zum Gipfel (Nr 455) und müssen uns entscheiden, ob wir diesem weiter nach oben oder abwärts zur Tutzinger Hütte folgen. Wenn wir letzteres tun, wird uns die Hütte bald entgegenlachen. Nach dann insgesamt 3 1/2 - 4 Stunden Gehzeit werden uns ihre Getränke sicher gut schmecken.
Benediktenwand in die Jachenau
 
Der insgesamt mehr als 1050 Höhenmeter umfassende Abstieg von der Benewand über die Bichler Alm erfordert im sehr steilen oberen Teil ein hohes Maß an Trittsicherheit und Konzentration und ist nur erfahrenen Bergwanderern zu empfehlen. Gehzeit bis Petern/ Jachenau ca. 2½ Stunden. Die Variante über die Glaswandscharte ist unkritisch und etwas länger.
 
Beschreibung:
Wenn man vom Gipfelkreuz der Benediktenwand (1801 m) zur Biwakhütte und dann geradlinig weiter nach Süden geht, stößt man bald auf den Beginn des Wegs nach Petern in der Jachenau, der mit 480 und teilweise auch mit 471 markiert ist. Der herrliche Fernblick ins Karwendelgebirge wird ergänzt durch wunderbare, zwischen Latschen eingestreute Blumenwiesen. Schon bald wird mit der über 300 m tiefer liegenden Bichler Alm das nächste Etappenziel sichtbar. Der nun beginnende Steilabstieg ist im oberen Teil überwiegend felsig, im unteren Teil überwiegend schotterig und verlangt durchgehend Trittsicherheit und erhebliche Konzentration. Nach ca. 50 Minuten erreichen wir die bewirtschaftete Bichler Alm (1438 m), an der es eine Trinkwasserquelle gibt, auf deren aussichtsreicher Veranda man in den Sommermonaten aber auch Bier, Limo etc. (leider keine Milch) trinken kann.
 
Weiter geht es auf dem kurvenreichen Fahrweg 480 zwischen Almwiesen und durch Wald bergab, bis auf ca.1250 m Höhe der von der Tanner Alm herkommende Weg einmündet. Auf der nun fast geradlinigen Forststrasse erreicht man nach insgesamt ca. 1 3/4 Stunden Gehzeit die Abzweigung nach Fleck, die sich als schattiger Rastplatz anbietet. Von hier aus auf einer mäßig steilen, durch Hochwald führenden Forststrasse in die Jachenau hinab, wo man bei Petern (740 m) auf die Autostrasse trifft. Reine Gehzeit ab Benewand ca. 2½ Stunden. In Gegenrichtung muss man für den Anstieg Petern - Benewand ca. 3 1/2 Std Gehzeit rechnen.
 
Von Petern aus kann man mit dem RVO-Bus (Fahrplan siehe www.rvo-bus.de, Strecke Jachenau-Lenggries bzw. Garmisch-Lenggries; Bus fährt 2003 am Wochenende jeweils um 15:42 Uhr) zur Brauneck-Bergbahn gelangen, womit sich die Möglichkeit einer schönen Rundtour Brauneck - Benewand - Jachenau - Brauneck Talstation eröffnet. Ausdehnung auf eine 1 1/2 Tagestour: Am ersten halben Tag vom Brauneck auf die Tutzinger Hütte, dort übernachten und am zweiten Tag über die Benewand in die Jachenau.
 
Leichtere Variante:

Statt von der Benewand den Steilabstieg über die Bichler Alm zu wählen, kann man zunächst auf Route 451 nach Westen in die Glaswandscharte (1324 m) absteigen und gelangt von dort über Weg 477 und Tanner Alm zur oben erwähnten Einmündung in den Fahrweg 480. Gehzeit Benewand - Petern ca. 3 Std.
 
Kurzbeschreibung:
Höhenunterschied: 1050 Hm bergab
Dauer: reine Gehzeit ca. 2½ Stunden
Charakter: im oberen Drittel sehr steil;
 
Gefahren:
Erfordert ein hohes Maß an Trittsicherheit und Konzentrationsvermögen;
bei Nässe wegen Rutschgefahr unbedingt abzuraten
Kinder: geübte Kinder ab 8 Jahren; stellenweise Seilführung notwendig
Kinder um die Hütte
 
Die Umgebung unserer Hütte könnte man als Abenteuerspielplatz bezeichnen. Und da sollten wir Älteren uns erinnern, was wir denn so alles in unserer Kindheit getrieben haben. Geländespiele, Blumenwanderung, Steinesammeln, am Bach spielen, feststellen was es alles für Getier rund um die Hütte gibt, und was man sich noch alles ausdenken kann. Hat man noch nicht alles vergessen, was uns in der Kinderzeit Spaß gemacht hat, dann kann man immer Anregungen geben. Und es wird dann auch unseren "handy-Kindern" Freude machen. Können mehrere Kinder mitmachen, dann reicht deren Phantasie sehr oft ganz alleine aus, um interessante Tätigkeiten zu erfinden. In Bezug auf Sicherheit gibt es recht markante Geländepunkte, die den Kindern als Grenzen des von ihnen zu nutzenden Bereiches gegeben werden können (Bergwachthütte, Quelle, Gedenkstein, Brunnenkopf, Wasserbehälter usw.). Ein kleiner Rundgang mit Einweisung und schon ist alles klar.
Bergbach
 
Zwischen Hütte und Wand fliesst ein kleiner Bergbach an der Hütte entlang.
 
Am Bach sind Familien und / oder ihre Kinder bei schönem Wetter öfter zu sehen.
 
Und wenn das Wetter passt, können Kinder vor der Hütte sogar schaukeln.
 
 
Vielleicht sollte man nicht vergessen einige Regeln mitzugeben:
 
   * Immer zusammenbleiben! Auch beim Geländespiel darf kein Kind "verlorengehen"!
   * Auch kleine Tiere sind Lebewesen, nicht quälen oder töten!
   * Keine Blumen pflücken; sie sind längst vertrocknet bis man wieder im Tal ist. Sie sind auch in der Natur  
      schön anzuschauen.
   * Keine Beeren oder sonstige Früchte essen! Es könnten giftige dabei sein. Es könnte schlimme
      Bauchschmerzen geben.
Kinder in der Hütte
 
Wenn auch die Kinder fast immer am liebsten vor der Hütte oder mit ihren Eltern beim Wandern sind, so bleibt es doch nicht aus, dass es Zeiten gibt, wenn ein Aufenthalt in der Hütte sinnvoll ist.
 
Schlechtes Wetter, vielleicht auch nur ein kurzer Regenschauer, können den Beginn einer Tour verzögern oder nach Abbruch einer Tour das Verbleiben in der Hütte erzwingen.
 
Dann stellt sich die Frage, wie die Kinder ihren Aktivitätsdrang umsetzen bzw. halt einfach die Langeweile vertreiben können.
Unabhängig vom Alter fallen einem prinzipiell verschiedene Situationen ein,
 
   * Einzelbeschäftigung eines Kindes,
   * Gruppen von Kindern,
   * Eltern mit ihren Kindern.
 
Auch die unterschiedlichsten Beschäftigungen sind denkbar,
 
   * Lesen,
   * Zeichnen,
   * Rätsel lösen,
   * Spielen, usw.
 
Dann wird zu fragen sein, was die Hütte denn für solche Gelegenheiten anbietet. Das schafft erst mal einen Grundstock. Vorhanden sind
 
   * eine Spielesammlung der üblichen deutschen Spiele, Mühle, Dame, Mensch ärgere dich nicht, usw.
   * Verschiedene Kartenspiele,
   * Literatur, leider nicht speziell für Kinder,
   * Verschiedene Musikinstrumente (allerdings muss das Kind dem Hüttenwirt Hans vorher durch eine Probe        nachweisen, dass es ausgebildet ist)
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